Team

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Wer steckt denn nun eigentlich hinter dem FLUT Magazin und der Initiative für erotische Aufregung e.V.? Wir lüften das (nicht sonderlich gut gehütete) Geheimnis und stellen uns vor.

 

Aber erstmal ein paar Basic Facts, wie alles anfing: 2019 ließ sich Lisbeth von Langweile und Frustration über die normierte Darstellung von Erotik in der Gesellschaft inspirieren und wollte in Jena ein gegenläufiges Projekt gründen. Es dauerte nicht lange, bis sie Mitstreiterinnen gefunden hat und das Redaktionsteam letztlich auf 8 junge Frauen gewachsen ist. Noch im selben Jahr erschien das erste Magazin und es etablierte sich, dass seitdem eine Ausgabe pro Jahr veröffentlicht wird – auch wenn sich das Team mittlerweile über ganz Deutschland verstreut hat.

2021 folgte dann als Ergänzung die Gründung des Vereins Initiative für erotische Aufregung e.V., damit über das Magazin hinaus noch weitere Projekte umgesetzt werden können.

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Butter bei die Fische! Das achtköpfige FLUT Team, 2021

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Anna Ebert (sie/ihr)
*1996
Anna begeistert sich für Kunst, Film, Bands, Theater und Literatur (und noch mehr). Sie tanzt regelmäßig auf (zu?) vielen Hochzeiten, möchte gern mehr Frauen auf Bühnen sehen und das aktiv unterstützen und ist selbst Teil mehrerer Performance-Kollektive. Ihr Grundstudium der Kunstgeschichte und Filmwissenschaft sowie Volkskunde/ Kulturgeschichte in Jena schloß sie mit einer Arbeit zu mythologischen Frauenfiguren im Werk von DDR-Künstlerinnen ab und wird sich ab Herbst 2022 im Master Kunst- und Kulturwissenschaften der Universität für angewandte Kunst Wien künstlerischer Forschung widmen. Erotik und Sexualität als Spiel- und Schlachtfeld von komplexen Gesellschaftsgefügen üben auf sie einen Reiz aus, den sie gern mit ihrer redaktionellen Mitarbeit am FLUT – Magazin für gegenwärtige Erotik an andere Menschen weitergeben möchte.

Elisabeth Knoblich (Lisbeth) (sie/ihr)

*1996

Wie so viele Menschen ihrer Generation hat sie ihr Kunstgeschichte-Studium bei der Hälfte abgebrochen, um das große künstlerische Glück in Berlin zu suchen. Die großen Unis wollten sie nicht, das Akademische schien ferner denn je - genauso wie bezahlbarer Wohnraum. Hohe Mietkosten, keine Perspektiven und kein Sugar Daddy – dann bleibt nur noch Maloche: bei der Stiftung Oper Berlin findet sie ihre Berufung und schließt eine Ausbildung zur Bühnenmalerin ab. Seitdem bemalt sie die großen Formate für Film und Theater. Ihre (Frei)Zeit, oder wie das eben genannt wird, füllt sie mit ihrer Leidenschaft für das FLUT Magazin. 2019 schmiedete sie gemeinsam mit Anna und Sheng die Idee des Projekts. Sie kümmert sich um die Webseite, plant Veranstaltungen und bringt sich in anderen Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit ein.

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FangSheng Chou (sie/ihr)

*1994

Sheng, geboren und aufgewachsen in Taipei, Taiwan. Nach ihrem Studium ist Sheng nach Deutschland gekommen, zuerst in Jena gelandet, wo sich Anna, Lisbeth und sie gefunden haben. Später ist sie nach Weimar gezogen, um ihre künstlerischen Wege weiterzuentwickeln. Die Themen Macht und Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern in der Gesellschaft bzw. Politik liegen besonders im Fokus ihrer Arbeiten. Von Anfang an ist Sheng Teil der FLUT-Redaktion und neben anderen Orga-Sachen oft für Gestaltung zuständig. Neben FLUT beschäftigt sich Sheng auch als Fotografin, Kamerafrau sowie Videokünstlerin in verschiedenen kulturellen, politischen oder künstlerischen Projekten. Weitere Infos auf: fangshengchou.com

Franziska Schaden (sie/ihr)
*1998
Franziska, gerne auch Franzi, zog es nach ihrem Bachelor-Studium in Kunstgeschichte und Filmwissenschaft aus Jena in die Finanzmetropole Frankfurt am Main. Dort studiert sie im Master Theater-, Film- und Medienwissenschaft und hat daneben ausreichend Zeit sich der theoretischen, aber auch immer mehr praktischen Auseinandersetzung mit Sexualität, Erotik & Pornografie zu widmen. Zu weiteren Leidenschaften zählen Tofuwürstchen und Maultaschen. Franzi ist seit 2019 Teil der FLUT-Redaktion, reicht aber auch gerne mal als Beitragende eigene Arbeiten ein.

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Laura Nora Theimer (sie/ihr)

*1993

Laura Nora, gebürtig aus Oberfranken, fühlt sich auch nach Beendigung ihres Masterstudiums „Literatur, Kunst, Kultur“ so wohl in Jena, dass sie keinen Grund sieht, die schöne Stadt an der Saale zu verlassen. Stattdessen arbeitet sie fleißig daran, sich hier und in der digitalen Welt ein Business aufzubauen, das ihre Leidenschaften Kunst und Sexualität verbindet. Ihre feministische Kunstmarke „V like Vulva“ gründete sie 2019 und brachte sich alles Wissenswerte dafür selbst bei. Wenn Laura Nora nicht gerade Vulven malt, trinkt sie vermutlich Chai Latte. Zu FLUT stieß sie pünktlich zur Planung der ersten Release-Party und seitdem kümmert sie sich vor allem um Grafik und Öffentlichkeitsarbeit. Ihre Beiträge fürs Magazin bewegen sich irgendwo zwischen Malerei, Texten, Collagen und Fotoprojekten.

Lena Schwaab (sie/ihr)

*1996

Lena, großgeworden an den Rebstöcken der moselfränkischen Provinz, zog es 2016 zur Psychologie und dafür in die graue Metropole Gießen. Anschließend kam sie 2019 für ihr Masterstudium der klinischen Psychologie nach Jena, wo sie recht schnell auf das neu gegründete FLUT Magazin stieß und von der partizipativen Struktur sofort begeistert war. Dies ermutigte sie auch schon mal zum Experimentieren mit eigenen Texten und Fotografien. Sie mag Kichererbsen & Weißwein, befasst sich gerne mit Kritischer Psychologie und Psychotherapie und töpfert in ihrer Freizeit ab und an Brüste, in denen sie Pflanzen eintopfen kann.

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Marie Busch (sie/ihr)

*1997
Marie studierte vier Jahre lang Psychologie in Jena und wohnte damals zwar nicht direkt der Geburtsstunde des FLUT-Magazins bei, aber reichte ihm auf dem Weg zum Kindergarten doch mehrmals das Fläschchen. Inzwischen studiert sie zwischen Leipzig und Halle weiter, denkt abwechselnd gerne und verzweifelt über Geschlechterverhältnisse nach und träumt von einer Karriere als Psychoanalytikerin. Darüber hinaus neigt sie zu phasenweise ausschweifendem Literatur-Konsum und Kaffeekränzchen am Nachmittag. Bisweilen wagt sie auch eigene literarische Versuche.

Paula Willert (sie/ihr)
*1994
Bei ihren Studiengängen hatte Paula ein klares Muster: immer zwei Fächer im möglichst langen Titel mussten es sein. So schloss sie einen Bachelor in Journalistik/ Medienmanagement und einen Master in Kunstgeschichte/ Filmwissenschaft ab. FLUT ist dabei manchmal genau die richtige Mischung aus beidem. Nach dem Ausreifen der Idee, aber noch vor der Auswahl der eingereichten Beiträge aus dem ersten Open Call für FLUT Vol. 01, wurde Paula 2019 Teil des Teams – ursprünglich mit dem Gedanken, hier und da mal beim Lektorat zu unterstützen. Innerhalb eines Treffens wurde es dann doch mehr und nun kümmert sie sich um Pressearbeit, Veranstaltungsorganisation und gibt ihr Bestes, einen Überblick über Finanzen und Bürokratie zu behalten.

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